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PRIVATE HOMEPAGE DER RELIGIONSLEHRERINNEN UND -LEHRER

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Gottesdienst zum Schulanfang 2020

„Unter Gottes Schutz und Segen“


Liebe Schülerinnen und Schüler, 

liebe Lehrerinnen und Lehrer, verehrte Eltern!



Hoffentlich hatten alle schöne, erholsame und gesunde Ferien! Schon wieder ist es Herbst und die Schule beginnt. 

Aber wegen des Corona-Virus ist vieles anders als sonst: Wir tragen alle Masken, wir halten Abstand zueinander, wir kommen nur in begrenzten Gruppen zusammen. Wir verhalten uns so, weil wir füreinander Sorge und Verantwortung tragen. Auch der traditionelle Anfangsgottesdienst in der benachbarten Erlöserkirche muss heuer ausfallen. Wir müssen uns   auf Klassen, Religions- oder Ethikgruppen beschränken. 


Die folgenden Gedanken, Texte und Gebete sollen hierfür als Anregung dienen, um im kleinen Kreis zu feiern.


Wir beginnen unsere gemeinsame Andacht, entzünden eine Kerze und sprechen

im Namen des Vaters 

und des Sohnes 

und des Heiligen Geistes. 

Amen. 









In vielen Fenstern, an manchen Gartenzäunen hängen Bilder von einem Regenbogen.


Manchmal steht auch noch etwas dabei, wie z.B. „Wir bleiben daheim!“, „Alles wird gut!“ oder „Wir halten zusammen!“



Lasset uns beten: Herr, unser Gott, ein neues Schuljahr beginnt und wir freuen uns darüber unsere Freundinnen und Freunde und unsere Lehrerinnen und Lehrer wieder zu sehen. Begleite uns durch dieses Schuljahr und lass uns viele gute Erfahrungen sammeln. Amen.


Auch in der Bibel wird in einer Erzählung von einem Regenbogen berichtet. Im Alten Testament der Bibel steht die Erzählung über Noah.

Vielleicht kennst du die Geschichte, wie Noah seine Arche baut.

Die Geschichte berichtet, dass es auf der Erde schon immer Menschen gab, die fair waren, auf andere geachtet haben und nicht immer nur an sich dachten.

Und es gab auch schon immer Menschen, die nicht fair waren.

Die Erzählung von der Sintflut berichtet, dass Gott eine Flut schickte, in der alle Bösen starben und nur Noah und seine Familie und die Tiere überlebten.

Mit der Erzählung von der Sintflut, sollten alle daran erinnert werden, sich an die Gebote Gottes zu halten, verantwortungsbewusst, fair und gut miteinander umzugehen.



Geschichte nach Gen 6,5 – 9,17:


Die Menschen verbreiteten sich über die ganze Erde. Aber sie kümmerten sich nicht um das Gute. Fast alles, was sie dachten und taten, war böse. Darüber war Gott traurig. Er sprach: „Es reut mich, dass ich die Menschen geschaffen habe. Ich will sie von der Erde vertilgen.“

Nur ein Mensch lebte noch nach Gottes Willen. Er hieß Noah. Auch seine Frau und seine drei Söhne Sem, Ham und Jafet waren gute Menschen. Gott sprach zu Noah: „Mit der Menschheit geht es zu Ende. Bald wird die große Flut über sie hereinbrechen. Aber du, deine Frau, deine drei Söhne und ihre Familien sollen gerettet werden. Bau dir ein Schiff aus Holz mit drei Stockwerken und einem Dach. Nimm von allen Tieren ein Männchen und ein Weibchen mit, denn ich will, dass das Leben erhalten bleibt. Und denke an das Futter für die Tiere und das Essen für deine Familie!“ 

Noah gehorchte Gott. Er baute das Schiff. Dann ging er mit seiner Familie und den Tieren ins Schiff. Und Gott schloss hinter ihm zu.

Nach sieben Tagen fing es an zu regnen. Es regnete stärker und stärker und das Wasser strömte vom Himmel. Bald hob das Schiff vom Boden ab. Vierzig Tage und vierzig Nächte regnete es aus schwarzen Wolken in Strömen und auch aus der Erde brachen Wasserschwälle hervor. Die große Flut stieg höher und höher. Nur noch die Gipfel der Berge ragten als Inseln aus dem Wasser. Dann versanken auch sie. Jetzt trieb das Schiff Noahs einsam auf der Wasseroberfläche.

Aber Gott hatte Noah nicht vergessen. Nach vierzig Tagen hörte es auf zu regnen. Das Wasser begann zu fallen. Da öffnete Noah die Luke im Dach und ließ eine Taube ins Freie fliegen. Noah dachte: „Wenn die Taube wegbleibt, hat sie einen trockenen Ort gefunden.“

Aber die Taube kehrte bald wieder zurück. Noah streckte seine Hand aus der Luke und holte sie ins Schiff. Dann wartete er sieben Tage und ließ die Taube ein zweites Mal fliegen. Als sie nach einiger Zeit zurückgeflogen kam, hatte sie das frische Blatt eines Ölbaums im Schnabel. 

Jetzt wusste Noah, dass die Flut vorüber war. Als er die Taube sieben Tage später zum dritten Mal fliegen ließ, kehrte sie nicht mehr zurück. Da öffnete Noah die Tür und verließ mit seiner Familie und mit allen Tieren das Schiff. 

Die schwarzen Wolken hatten sich verzogen. Die Sonne schien und am Himmel wölbte sich ein großer Regenbogen. 

Da sprach Gott zu Noah: „Ich schließe einen Bund mit dir und allen Menschen und Tieren, die nach dir auf der Erde leben. Ich verspreche: Keine große Flut wird mehr das Leben vernichten. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Und das Zeichen für mein Versprechen soll der Regenbogen sein!“

(Werner Laubi und Annegert Fuchshuber, Lahr 2000, S. 13f) 



Noah fängt nach der Sintflut ein neues Leben an. Und wir haben gehört, er ist nicht allein!


Seine Familie ist bei ihm und die Tiere und…

Gott ist bei ihm.

Der Regenbogen ist ein Zeichen dafür, dass Gott da ist und uns beschützt.


Ein Regenbogen steht immer dann da, wenn dunkle Wolken, Regen und die Sonne zusammenkommen.


Der Regenbogen verbindet Erde und Himmel – Gott und die Menschen.

er ist ein Zeichen für den Bund zwischen Gott und Noah und allen Menschen. 


Gott will unser Freund sein und verspricht, dass er nie wieder alles Leben vernichten wird. 


Der Regenbogen ist ein Zeichen dafür, dass Gott da ist und uns beschützt. Gott möchte, dass unser Leben bunt ist.






Fürbitten


Herr Jesus Christus, zu dir, unserem Freund, bringen wir unsere Bitten:


Wir bitten dich für alle, die neu an unserer Schule anfangen. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich erhöre uns.


Wir bitten dich für alle Schülerinnen und Schüler, die mit Angst in dieses Schuljahr gehen. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich erhöre uns.


Wir bitten dich für alle Lehrerinnen und Lehrer. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich erhöre uns.


Wir bitten dich für alle Familien, denn manchmal ist es nicht leicht in Frieden miteinander zu leben. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich erhöre uns.


Wir bitten dich für alle Menschen, die krank sind oder unter dem Corona-Virus leiden. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich erhöre uns.


Wir bitten für alle Menschen, die auf der Flucht sind. Sei ihnen nahe.

    Wir bitten dich, erhöre uns.


Vaterunser





Segen 

Bitten wir Gott um seinen Segen:

Der Herr segne und behüte uns,

er begleite uns durch dieses neue Schuljahr

und gebe uns Freude an allem, was wir tun.

Gott sei immer bei uns,

in schönen und in schweren Momenten.


So segne und behüte uns der Herr,

der Vater,

der Sohn

und der Heilige Geist.

Amen.

AKTUELL

Digitale Schulandacht zum Schulanfang