Jüdisches Leben

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Besuch der Synagoge in Augsburg

Am 9. März stand für die Schüler der 9. Klassen die Besichtigung der Synagoge in Augsburg auf dem Plan. Um 9 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof und dann begann die lange, aber entspannte Fahrt nach Augsburg.

In Augsburg angekommen erreichten wir nun nach einem raschen Fußmarsch die Synagoge. Nach einer kurzen Begrüßung im Innenhof wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte der Juden, vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus und auch speziell über die Stadt Augsburg. Zum Beispiel wurde uns erklärt, dass diese Synagoge in der Reichspogromnacht von den Nazis in Brand gesteckt wurde, dann jedoch wieder gelöscht werden musste, da die gegenüberliegende Tankstelle eine Explosion hätte hervorrufen können. Deshalb ist die Synagoge nahezu vollständig erhalten, im Gegensatz zu allen anderen deutschen Synagogen.

Dann besichtigten wir das Innere der Synagoge, das all unsere Vorstellungen übertraf. Die Größe des Bauwerks und die riesige Kuppel beeindruckten uns genauso wie der prunkvolle siebenarmige Leuchter über dem Altar. Nun wurde uns auch noch Vieles über Bedeutung der Thora-Rollen erzählt, die von extra dazu ausgebildeten Thora-Schreibern von Hand hergestellt und beschrieben werden.

Im Anschluss besuchten wir das jüdische Museum, in dem es zum Zeitpunkt unserer Besichtigung eine Sonderausstellung gab, in der viele europäische Synagogen originalgetreu aus Holz nachgebaut worden waren. Im Museum erfuhren wir auch noch viel Interessantes über das Leben eines Juden, und die Regeln der „koscheren Ernährung“, die streng gläubige Juden einhalten.

Nachdem wir sehr viele Details über das jüdische Leben erfahren hatten, ging es nach diesem wirklich gelungenen Tag wieder mit dem Zug in Richtung Rosenheim zurück, nachdem wir uns im nahegelegenen McDonald’s noch für die Zugfahrt versorgt hatten...

Alles in allem war der Ausflug nicht nur sehr interessant, sondern auch eine willkommene Abwechslung zum gewöhnlichen Schulalltag, die auch in Zukunft beibehalten werden sollte.

Claudia Schnäbele-Wiens und Christian Eichinger